Zugverkehr auf der Johannlandbahn zwischen Siegen und Netphen

Die Ziele der Bürgerinitiative
"Pro Johannlandbahn e.V."

Die Bürgerinitiative “Pro Johannlandbahn e.V.” setzt sich für die Wiederinbetriebnahme des schienengebundenen, öffentlichen Personennahverkehrs auf der Strecke (Werthenbach -) Deuz - Netphen - Siegen-Hauptbahnhof ein. Nach Gründung des Vereins im Januar 1999 wird die kontinuierliche Arbeit zur Zeit von einem sechsköpfigen Vorstand (s.u.) durchgeführt.

Um unser Ziel, die Wiederinbetriebnahme des Personenverkehrs auf der Johannlandbahn zu erreichen, führen wir Informations- und Aufklärungsveranstaltungen durch. Wir suchen den Kontakt zu Politikerinnen und Politikern aller Parteien und zu Verkehrsbetrieben. Wir beraten Bürgerinnen und Bürger sowie Planer etc. Dazu bieten wir Präsentationen und Diskussionen an.

Züge können zwischen Siegen und dem Johannland jedoch nur fahren, wenn unsere Aktivitäten von einer breiten Öffentlichkeit getragen werden. Hierfür brauchen wir auch Ihr Engagement. Werden Sie Mitglied. Helfen Sie uns durch Ihren Beitrag, eine Spende oder durch aktive Mitarbeit.

Schönen Dank,
Ihr Christian Wachs
(Vorsitzender)

Der Vorstand

(v.l.n.r.):
Thomas Reincke, Siegen (Beirat);
Johannes Schlemper, Netphen (Beirat);
Walter Schindler, Netphen-Werthenbach (Stv. Vorsitzender);
Peter Rinke, Netphen (Schriftführer);
Christian Wachs, Siegen-Weidenau (Vorsitzender);
Ursel Christ, Netphen-Dreis-Tiefenbach (Schatzmeisterin);
(Foto: Günther Wagener)

Die Entwicklung der Bürgerinitiative

2001

08.06.2001: Kreistagsmehrheit aus CDU und F.D.P. stimmt gegen eine Ausschreibung der Strecke

Ende Mai 2001: Die Bürgerinitiative gibt ihre 4. Zeitung heraus.

Mai 2001: Sehr erfolgreiche Sonderfahrten mit einem modernen Triebwagen (Regio Shuttle von ADtranz) zwischen Dreis-Tiefenbach und Salchendorf. Über 2.000 begeisterte Fahrgäste in 9 Zugpaaren.

April 2001: Die Auseinandersetzung um die Johannlandbahn gewinnt an Schärfe.

Februar 2001: Die dritte Ausgabe der Zeitung "Johannlandbahn-Aktuell" erscheint.

Januar 2001: Die Kreistage Siegen-Wittgenstein berät das Gutachten von Hamburg-Consult zur Reaktivierung der Johannlandbahn. Das Auslaufen des bestehenden Verkehrsvertrages mit der Deutschen Bahn AG bietet dabei eine gute Möglichkeit die Johannlandbahn den Gesamt-SPNV in Westfalen-Süd zu integrieren.
In Nicht-Öffentlicher Sitzung wird über eine mögliche "Hochzeit" von VWS und Siegener Kreisbahn diskutiert.

2000

September 2000: Der Vorstand der BI unternimmt eine Exkursion zur Wieslauftalbahn und zur Schönbuchbahn in Baden-Württemberg. Ein besonderes Augenmerk gilt den Bausteinen für den Erfolg beider Strecken.

 

1999

Dezember 99: Der Kreistag Siegen-Wittgenstein beauftragt einstimmig die Kreisverwaltung, beim Land Nordrhein-Westfalen die Aufnahme der Johannlandbahn in den SPNV-Ausbauplan zu beantragen. Die Bürgerinitiative zieht nach ihrem ersten Jahr mit diesem Teilerfolg eine positive Bilanz.

November 99: 1.700 Unterschriften "Pro Johannlandbahn" wurden an Landrat Elmar Schneider in einem persönlichen Gespräch übergeben. Mittlerweile hat die Bürgerinitiative über 70 Mitglieder. Am 26.11.99 findet eine große Informations- und Diskussionsveranstaltung zur Johannlandbahn im Deuzer Bahnhof statt.

September 99: Die Unterschriftenaktion ist mit großer Resonanz angelaufen. Als erstes Ziel sind 1.500 Unterschriften angestrebt. Rechtzeitig zur Kommunalwahl erscheint die zweite Ausgabe der Zeitung "Johannlandbahn-Aktuell". 13 der 14 SpitzenkandidatInnen für Netphen, Siegen und den Kreis beantworten dazu die Wahlprüfsteine der Bürgerinitiative zum Thema ÖPNV/SPNV in Netpher- und Johannland.

August 99: Die Bürgerinitiative startet ihre Unterschriftenaktion zur Unterstützung ihrer Forderung nach Reaktivierung der Johannlandbahn.

Mai 99: Die Bürgerinitiative wird als gemeinnütziger Verein anerkannt und in das Vereinsregister eingetragen, jetzt sind wir die Bürgerinitiative "Pro Johannlandbahn e.V." Wir präsentieren uns an vier Tagen auf dem Bahnhofsfest in Siegen und dem Maimarkt in Netphen. Die Resonanz ist sehr positiv. Neben einer ganzen Anzahl neuer Mitglieder erfahren wir viel Zuspruch aus der Bevölkerung für unser Ziel der Reaktivierung des Schienenpersonennahverkehrs (SPNV) zwischen Siegen-Hauptbahnhof und dem Johannland.

28.04.99: Die erste Ausgabe der Zeitung "Johannlandbahn-Aktuell" erscheint. Sie wird an alle Netpher Haushalte mit Tagespost ausgeliefert. Mit der Zeitung möchte die Bürgerinitiative auf das Thema aufmerksam machen und für die Reaktivierung der Johannlandbahn werben. Zeitgleich erscheint die Zeitung auf der völlig neu gestalteten Homepage der Initiative im Internet.

31.03.99: Die Bürgerinitiative zählt inzwischen 48 Mitglieder. Erste Gespräche mit Vertretern im politischen Raum haben mit unterschiedlicher Resonanz stattgefunden. Die Arbeiten an der Konzeption eines integrierten Verkehrssystems für Netphen gehen gut voran. Erste Zwischenergebnisse wurden auf der heutigen Mitgliederversammlung präsentiert. Inzwischen wurde auch die Strecke begutachtet, um Erkenntnisse über den baulichen Zustand der Gleise zu bekommen. Im April will sich die Bürgerinitiative mit einer eigenen Zeitung an die Netpher Bürgerinnen und Bürger wenden (Auflage mindestens 10.000 Stück). Am 8. und 9. Mai möchte die Bürgerinitiative sich und ihre Ziele auf dem Siegener Bahnhofsfest präsentieren. Eine Woche später möchte sie auf dem Netpher Maifest vertreten sein.

13.01.99: 23 Mitglieder der Bürgerinitiative "Pro Johannlandbahn" gründen die Initiative als gemeinnützigen Verein. Sie beschließen die Satzung und Beitragsordnung und vereinbaren erste Arbeitsziele im Bereich Öffentlichkeitsarbeit. Die Weiterentwicklung dieser Internetseiten gehört dazu. Es wird ein achtköpfiger Vorstand gewählt.

1998

25.11.98: Knapp 30 Interessierte kommen zum zweiten Treffen der Initiative "Pro Johannlandbahn" im Netpher Ratskeller zusammen. Man beschließt, einen Verein zu gründen. Ein kleinerer Kreis wird damit beauftragt, einen Satzungsentwurf für den zukünftig gemeinnützigen Verein zu entwerfen. Weitere gute Gründe für die Johannlandbahn kommen auf den Tisch.

11.11.98: Rund 20 Menschen aus Netphen und Umgebung kommen zusammen und gründen die Bürgerinitiative zur "Johannlandbahn". Argumente für die Wiederaufnahme des Personenverkehrs auf der Schiene nach Netphen-Deuz werden ausgetauscht. Das Ziel, für die Bahn in der Bevölkerung und bei Kommunalpolitikern zu werben, wird formuliert.

Oktober 98: Das Land Nordrhein-Westfalen stellt die Wiederaufnahme des Schienenpersonenverkehrs auf der Strecke Siegen-Weidenau-Obernetphen-Deuz in den vordringlichen Bedarfsplan ein. Insgesamt 35 Mio. DM stehen für Gleisbauten, den Bau von Haltepunkten, Park&Ride- und Bike&Ride-Anlagen sowie moderne Triebwagen bereit.

02.06.98: BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN informieren mit einer Broschüre und einem Diskussionsabend im alten Deuzer Bahnhof die Netpher Bevölkerung über das Gutachten zur Johannlandbahn. Spontan wird der Wunsch nach einer Bürgerinitiative zur Förderung der Reaktivierung laut und unterstützt.

27.03.98: Den Vertretern des Verkehrsausschusses werden die Ergebnisse der vom Kreis Siegen-Wittgenstein in Auftrag gegebenen "Untersuchung zur Reaktivierung des SPNV auf der Schienenstrecke Siegen-Weidenau - Werthenbach" vorgestellt. Die Gutachter kommen zu der Empfehlung, den Betrieb zwischen Siegen-Bahnhof und Netphen-Deuz wieder aufzunehmen.



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